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22.04.2014

Wie wär`s denn mal mit "Katzenmusik"

Melpitz (TZ). Am 27. April erklingt ab 17 Uhr in der Musikscheune zu Melpitz „Katzenmusik“, dargeboten von Musikern des MDR-Orchesters, Studenten der Leipziger Hochschule für Musik und Theater sowie von Lehrern und Schülern der Kreismusikschule „Heinrich Schütz“ Nordsachsen. Der besonders ausgefallene Charakter dieser Veranstaltung lässt sich erstens schon durch deren Titel vermuten, wird aber letztlich auch dadurch deutlich, dass es sich hierbei um ein Benefizkonzert zugunsten des Tierheimes in Arzberg handelt. Für die wohl meisten Zeitgenossen verbindet sich der Begriff „Katzenmusik“ eher am wenigsten mit jeglichen Gedanken an Lieder, bei denen man sich genüsslich zurücklehnen und sich ihnen vollends hingeben kann, geschweige denn an klassische Musik. Unter „Katzenmusik“ versteht man doch wohl eher ungewöhnliche Klänge oder Lärm, welche meist aus einem Durcheinanderklingen verschiedener Geräusche besteht – hergeleitet vom eindringlichen und unmelodischen Geschrei rölliger Katzen.
„Katzenmusik“ heißt es auch oft, wenn jemand sein Missfallen an einem Musikstück oder einer musikalischen Stilrichtung zum Ausdruck bringen möchte. Aber wie verhält es sich mit der „Katzenmusik“ am 27. April in der Melpitzer Musikscheune? Dazu Elvira Dreßen: „Eines kann ich unseren Gästen auf jeden Fall versprechen: Es wird ein sehr unterhaltsames Programm. Es steht dabei Musik im Vordergrund, bei welcher es um bestimmte Tiere geht.“ So erklingt unter anderem die „Kanarienvogelkantate“ aus der Feder von Georg Philipp Telemann (1681 – 1767), in deren Handlung ein Kanarienvogel von einem Samtpfötchen schlichtweg verzehrt wird. Eigentlich eine traurige Angelegenheit. „Wir führen sie dennoch auf“, so Elvira Dreßen. Das „Katzenduett“ von Gioacchino Rossini (1792 – 1868) wird noch heute als „echte Sternstunde der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Katze“ bezeichnet.
Telemann und Rossini sind jedoch bei Weitem nicht die einzigen, die sich dem Thema mit vier Pfoten widmeten. „Es gibt da schon einige Klassiker und Komponisten, die sich in dieser Richtung etwas überlegt haben“, sagt Elvira Dreßen. Auch in regionaler Hinsicht hat das Thema Katze in Nordsachsen schon vor Jahrhunderten eine Bedeutung erlangt, die weit über die Grenzen des deutschen Landes von sich reden machte. Man denke da nur an die Schildbürger und ihre Erlebnisse mit dem „Maushund“, derer und aus Furcht vor der Katze sie sogar einst ihre gesamte Stadt niedergebrannt haben sollen. Nachzulesen auch im „Schildbürgerbuch“ aus der Feder der heute 94-jährigen und in Berlin lebenden Schriftstellerin und Schildauer Ehrenbürgerin Ruth Kraft. Diesem Buch liegen die Überlieferungen zugrunde, die bis in die Zeit des ältesten bekannten Druckes von Schildbürgergeschichten im Jahr 1598 zurückreichen. „Maushunde“ sind heute noch allerorten zu finden – ganz gleich, ob in Dorf oder Stadt. Nur leider ist der Umgang der Zweibeiner mit ihnen nicht immer gerade jener, den sie eigentlich verdienen und dem sie würdig sind – das zeigt unter anderem auch die große Zahl der in Tierheimen betreuten, oftmals ausgesetzten oder gröblichst vernachlässigten, gar misshandelten und gequälten Katzen.
„Unser Benefizkonzert am 27. April um 17 Uhr in der Melpitzer Musikscheune soll eine kleine Unterstützung bieten“, so Elvira Dreßen. „Wir helfen den Leuten, die sich dieser Aufgabe annehmen, gern. Jeder hat doch irgendwo ein Herz für Tiere. Wir hoffen und wünschen uns, dass am 27. April recht viele Leute zu uns in die Scheune nach Melpitz kommen.“ Karten für die „Katzenmusik“ gibt es an der Abendkasse in der Musikscheune. Nach bereits zwei Veranstaltungen im Studienheim in Melpitz ist dies übrigens in diesem Jahr 2014 das erste Konzert in der Musikscheune selbst – sozusagen ein Saisonstart auf eine ganz andere Art.

 
06.05.2012

Gästebuch

Liebe Tierfreunde, liebe Leser,

seit Monaten wurde unser Gästebuch zwecks privater Austausche sehr oft entfremdet. Das Gästebuch ist seit dem 05.04.2012 geschlossen. Bitte haben Sie Verständnis. Sie können uns gern Ihre Nachrichten über unsere e-mail senden.

Vera M. Besler

 
22.01.2010

Alles für eine gute Sache

Liebe Tierfreunde!
Am 29.09.2006 starteten wir einen Aufruf zur Rettung des Tierheims. Dankenswerterweise haben viele Tierfreunde spontan reagiert und uns finanziell unterstützt. Dafür können wir nicht oft genug unseren großen Dank zum Ausdruck bringen!!!
Mit dem Jahreswechsel kam leider auch ein Wechsel, bzw. eine einschneidende Veränderung auf das Tierheim zu. Unsere Tierheimleiterin Kathrin Walther hat uns aus persönlichen Gründen verlassen. Nun gilt es, die Aufgaben und täglichen Arbeiten neu zu organisieren. Das ist nicht immer so ganz einfach, aber Dank der Unterstützung der ARGE mit 1-€-Job-Maßnahmen und einigen ehrenamtlichen Helferinnen lassen wir den Mut nicht sinken und blicken zuversichtlich in das neue Jahr!
Ihnen, die Sie uns so treu unterstützen, möchte ich auf diesem Wege mitteilen, daß Ihre wertvollen Gaben auch weiterhin wichtig sind und wir sie dringend brauchen, um den Ehrenamtlichen wenigstens die Anfahrt zum Tierheim zu vergüten und eventuell eine Neueinstellung finanzieren zu können. Auch für die ständig hungrigen Mäulchen und für kranke und verletzte Tiere reißen die Ausgaben nicht ab. In Dankbarkeit wissen wir uns mit Ihnen verbunden und grüßen Sie recht herzlich mit den besten Wünschen für ein gutes Jahr 2010,

im Namen des Tierheim-Teams
Ihre Vera M. Besler

 
19.01.2010

Kastration von Katzen

Nachdem nun bereits im Jahr 2009 die Stadt Paderborn eine Kastrations- und Registrierungspflicht für Katzen beschlossen hat, folgt jetzt die Stadt Düsseldorf mit dieser Pflicht an die Katzenhalter.
Für das Problem Katzenvermehrung ist es bereits 5 Minuten nach Zwölf. Es wird Zeit, daß alle Tierfreunde sich für diese Pflicht einsetzen, um auch weitere Kommunen zu diesen Schnritt zu bewegen. Die Tierheime sind voll mit Katzen, die Vermittlung ist schlecht und wie viele notleidende Katzen warten auf den Straßen. Nur gemeinsam werden wir etwas bewegen.

Vera M. Besler

 
29.09.2006

Dringender Hilferuf: Rettung des Tierheimes Arzberg!

Liebe Tierfreunde

Wir, Kathrin Walther und Vera M. Besler, wenden uns heute mit einem dringenden Hilferuf an Sie. Wir bitten Sie, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um die nachfolgenden Zeilen sorgfältig und vollständig zu lesen.

Kathrin Walther und ich sind seit 1995 in der Tierschutzarbeit in der Region Torgau tätig. Unser privates Engagement sprach sich damals in Windeseile herum; bereits ein Jahr später waren wir Gründungsmitglieder des “Tierschutzvereines Torgau e.V.” (heute „Tierschutzverein Arzberg e.V.“), dessen Leitung Vera M. Besler 1999 übernahm.

Geplant war eine ad interims-Leitung bis zur Neuwahl eines Vereinsvorsitzenden 13 Monate später. Als diese fällig wurde, meldete sich niemand, um den Vorsitz zu übernehmen. Hätte ich ihn daraufhin nicht übernommen, so hätte dies das Ende des Vereins bedeutet und damit das Ende einer koordinierten und damit effizienten Tierschutzarbeit in unserer Region.

Die Unterbringung der Fundtiere am von der Stadtverwaltung vorgesehenen Ort erwies sich als unhaltbar: Die Gebäude waren heruntergekommen, unbeheizbar (!), fließend Wasser war nicht vorhanden. Im Winter glänzten die Kristalle an den Wänden.

2 1/2 Jahre lang suchte ich deshalb fieberhaft nach einer geeigneten Unterkunft für unsere Schützlinge. Im Juni 2001 fand ich in Arzberg, 15 km von Torgau entfernt, ein Grundstück, welches sich wenigstens als Kleintierheim (ohne Hunde) sehr gut zu eignen schien.

Umgehend begann ich zusammen mit einigen Tierfreunden, das ehemalige Bürogebäude zu einem Kleintierheim umzubauen. Noch im selben Jahr zogen die ersten Katzen ein. Die gröbsten Renovationsarbeiten waren jedoch erst im Jahre 2003 abgeschlossen, und seither sind wir ständig damit beschäftigt, Gelände und Gebäude für unsere Tierschutzarbeit zu optimieren.

Während mehr als 10 Jahren haben Kathrin Walther und ich auf ehrenamtlicher Basis Tierschutzarbeit geleistet - Vollzeit (ausnahmslos an jedem Tag, auch an Wochenenden und an sämtlichen Feiertagen!) und ohne Entgelt. Im Gegenteil: Wir haben unsere letzten eigenen Ersparnisse in die Tierschutzarbeit investiert.

Während all dieser Jahre waren wir beide auf Arbeitssuche in der Hoffnung, in der Nähe eine entlöhnte Arbeit zu finden, die es uns ermöglichen würde, unsere Tierschutzarbeit während unserer Freizeit weiterzuführen; wir lebten von Arbeitslosengeld.

Trotz vieler Aufrufe war es nicht möglich, die anfallenden Arbeiten auf mehrere Schultern zu verteilen; abgesehen von ganz wenigen Tierfreunden ließen sich sehr wenige Menschen finden, die bereit waren, im Tierheim zwischendurch auszuhelfen – obwohl in unserer Region seit vielen Jahren konstant über 20 Prozent der Menschen arbeitslos sind und daher viele für ein ehrenamtliches Engagement auf regelmäßiger Basis durchaus Zeit hätten.

Beim Freigehegebau, Entkernungsarbeiten im Haus und im Gelände sowie bei der Wildwuchsbeseitigung, Grünpflege und der Einfriedung halfen uns ABM-Mitarbeiter.

Von Tierfreunden abgenommen wurden uns folgende Arbeiten, welche diese lieben Menschen in ehrenamtlicher Arbeit regelmäßig ausführen: Nachkontrolle Katzenvermittlung, Betreuung verwilderter Hauskatzen (Futterplätze), Leerung der Futterspendenboxen, das Führen der Buchhaltung. Wir danken an dieser Stelle ganz, ganz herzlich!

Arbeiten wie Reinigen von Katzentoiletten und dem -zubehör (Spielzeug, Fressnäpfe, etc.), dem Säubern der Zimmer und Freigehege und dem Waschen der Wäsche wurde von uns und einigen wenigen freiwilligen ehrenamtlichen Helfern ausgeführt. Zusätzlich übernahmen wir die Versorgung und Pflege der Tiere sowie der Sauberhaltung der Unterkünfte.

Der ständige Wechsel von Personen in der Tierbetreuung war zu keinem Zeitpunkt eine effiziente Lösung, da wir ständig neue Personen anlernen mussten.

Seit 2005 bekommen wir nur über die ARGE die Möglichkeit der Anstellung von 1-Euro-Job-Teilnehmern. Diese Teilnehmer dürfen aber keine (!) satzungsgemäße Pflichtaufgaben des Vereins ausüben wie Reinigen von Katzentoiletten, dem Zubehör (Spielzeug, Fressnäpfe, etc.), dem Säubern der Zimmer und Freigehege und dem Waschen der Wäsche, die Versorgung und Pflege der Tiere.

ABM oder 1-Euro-Jobs durften noch nie für Versorgung, Pflege und Reinigung der Zimmer der Tiere eingesetzt werden, das ist eine gesetzliche Festlegung unserer Politiker!

Faktisch bedeutet dies, dass der größte Teil der Arbeit an Kathrin Walther und mir hängengeblieben ist. Ein unhaltbarer Zustand, zumal wir beide vom Arbeitsamt abhängig sind, also von wenigen Euro im Monat unser Leben bestreiten sollen und uns gleichzeitig intensiv um Arbeit bemühen müssen – und zwar in ganz Deutschland sowie im angrenzenden Ausland, nicht mehr nur in unserer Region.

Wir sehen deshalb nur eine einzige Möglichkeit, die Schließung unseres Tierheimes mangels Arbeitskräften zu verhindern: die offizielle Anstellung unserer amtierenden Tierheimleiterin Kathrin Walther durch den Verein.

Kathrin Walther hat sich bereit erklärt, ab Oktober 2006 für einen geringfügigen Lohn im Tierheim weiterzuarbeiten.
Dem Verein entstehen monatlich ca. EUR 750,00 an Kosten.

Des weiteren benötigt der Verein 3 Personen, um die rudimentäre Tierversorgung abzusichern (Katzentoiletten, Zimmer, Freigehege und Zubehör säubern, Reinigung der Fressnäpfe, Wäsche waschen).

Für die kontinuierliche und gute Arbeit zum Wohl der Tiere brauchen wir neben Frau Kathrin Walther zusätzlich eine weitere Festangestellte die für geringfügigen Verdienst arbeitet und 2 Personen auf Minijob-Basis (höchstens 14,7 Wochenstunden, ca. 150,00 Euro pro Monat). Liebe Tierfreunde, wir formulieren es unmissverständlich: Unser Tierheim benötigt ab November 2006 zusätzliche Spendengelder über EUR 1.700,00 – jeden Monat und verlässlich über einen langen Zeitraum.

Werden bis 31. Oktober 2006 keine entsprechenden ernsthaften Zusagen seitens Spender gemacht werden, ist die Fortführung unserer Tierheimarbeit in Frage gestellt, denn die Tiere können sich nicht selbst versorgen
.

Liebe Tierfreunde, wir bitten Sie inständig mitzuhelfen, dieses Schicksal von unseren Schützlingen abzuwenden. Kathrin Walther und ich würden gerne noch viele Jahre weiter ausgesetzten und vernachläßigten Tieren in unserer Region helfen und unsere Tierschutzarbeit langfristig in motivierte junge Hände übergeben. Dies können wir aber nur mittels Ihrer finanziellen Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen


Vera M. Besler
Vereinsvorsitzende


Tierheim Arzberg, Pfarrstraße 3, DE-04886 Arzberg
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