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31.12.2017

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22.04.2014

Wie wär`s denn mal mit "Katzenmusik"

Melpitz (TZ). Am 27. April erklingt ab 17 Uhr in der Musikscheune zu Melpitz „Katzenmusik“, dargeboten von Musikern des MDR-Orchesters, Studenten der Leipziger Hochschule für Musik und Theater sowie von Lehrern und Schülern der Kreismusikschule „Heinrich Schütz“ Nordsachsen. Der besonders ausgefallene Charakter dieser Veranstaltung lässt sich erstens schon durch deren Titel vermuten, wird aber letztlich auch dadurch deutlich, dass es sich hierbei um ein Benefizkonzert zugunsten des Tierheimes in Arzberg handelt. Für die wohl meisten Zeitgenossen verbindet sich der Begriff „Katzenmusik“ eher am wenigsten mit jeglichen Gedanken an Lieder, bei denen man sich genüsslich zurücklehnen und sich ihnen vollends hingeben kann, geschweige denn an klassische Musik. Unter „Katzenmusik“ versteht man doch wohl eher ungewöhnliche Klänge oder Lärm, welche meist aus einem Durcheinanderklingen verschiedener Geräusche besteht – hergeleitet vom eindringlichen und unmelodischen Geschrei rölliger Katzen.
„Katzenmusik“ heißt es auch oft, wenn jemand sein Missfallen an einem Musikstück oder einer musikalischen Stilrichtung zum Ausdruck bringen möchte. Aber wie verhält es sich mit der „Katzenmusik“ am 27. April in der Melpitzer Musikscheune? Dazu Elvira Dreßen: „Eines kann ich unseren Gästen auf jeden Fall versprechen: Es wird ein sehr unterhaltsames Programm. Es steht dabei Musik im Vordergrund, bei welcher es um bestimmte Tiere geht.“ So erklingt unter anderem die „Kanarienvogelkantate“ aus der Feder von Georg Philipp Telemann (1681 – 1767), in deren Handlung ein Kanarienvogel von einem Samtpfötchen schlichtweg verzehrt wird. Eigentlich eine traurige Angelegenheit. „Wir führen sie dennoch auf“, so Elvira Dreßen. Das „Katzenduett“ von Gioacchino Rossini (1792 – 1868) wird noch heute als „echte Sternstunde der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Katze“ bezeichnet.
Telemann und Rossini sind jedoch bei Weitem nicht die einzigen, die sich dem Thema mit vier Pfoten widmeten. „Es gibt da schon einige Klassiker und Komponisten, die sich in dieser Richtung etwas überlegt haben“, sagt Elvira Dreßen. Auch in regionaler Hinsicht hat das Thema Katze in Nordsachsen schon vor Jahrhunderten eine Bedeutung erlangt, die weit über die Grenzen des deutschen Landes von sich reden machte. Man denke da nur an die Schildbürger und ihre Erlebnisse mit dem „Maushund“, derer und aus Furcht vor der Katze sie sogar einst ihre gesamte Stadt niedergebrannt haben sollen. Nachzulesen auch im „Schildbürgerbuch“ aus der Feder der heute 94-jährigen und in Berlin lebenden Schriftstellerin und Schildauer Ehrenbürgerin Ruth Kraft. Diesem Buch liegen die Überlieferungen zugrunde, die bis in die Zeit des ältesten bekannten Druckes von Schildbürgergeschichten im Jahr 1598 zurückreichen. „Maushunde“ sind heute noch allerorten zu finden – ganz gleich, ob in Dorf oder Stadt. Nur leider ist der Umgang der Zweibeiner mit ihnen nicht immer gerade jener, den sie eigentlich verdienen und dem sie würdig sind – das zeigt unter anderem auch die große Zahl der in Tierheimen betreuten, oftmals ausgesetzten oder gröblichst vernachlässigten, gar misshandelten und gequälten Katzen.
„Unser Benefizkonzert am 27. April um 17 Uhr in der Melpitzer Musikscheune soll eine kleine Unterstützung bieten“, so Elvira Dreßen. „Wir helfen den Leuten, die sich dieser Aufgabe annehmen, gern. Jeder hat doch irgendwo ein Herz für Tiere. Wir hoffen und wünschen uns, dass am 27. April recht viele Leute zu uns in die Scheune nach Melpitz kommen.“ Karten für die „Katzenmusik“ gibt es an der Abendkasse in der Musikscheune. Nach bereits zwei Veranstaltungen im Studienheim in Melpitz ist dies übrigens in diesem Jahr 2014 das erste Konzert in der Musikscheune selbst – sozusagen ein Saisonstart auf eine ganz andere Art.

 
06.05.2012

Gästebuch

Liebe Tierfreunde, liebe Leser,

seit Monaten wurde unser Gästebuch zwecks privater Austausche sehr oft entfremdet. Das Gästebuch ist seit dem 05.04.2012 geschlossen. Bitte haben Sie Verständnis. Sie können uns gern Ihre Nachrichten über unsere e-mail senden.

Vera M. Besler

 
22.01.2010

Alles für eine gute Sache

Liebe Tierfreunde!
Am 29.09.2006 starteten wir einen Aufruf zur Rettung des Tierheims. Dankenswerterweise haben viele Tierfreunde spontan reagiert und uns finanziell unterstützt. Dafür können wir nicht oft genug unseren großen Dank zum Ausdruck bringen!!!
Mit dem Jahreswechsel kam leider auch ein Wechsel, bzw. eine einschneidende Veränderung auf das Tierheim zu. Unsere Tierheimleiterin Kathrin Walther hat uns aus persönlichen Gründen verlassen. Nun gilt es, die Aufgaben und täglichen Arbeiten neu zu organisieren. Das ist nicht immer so ganz einfach, aber Dank der Unterstützung der ARGE mit 1-€-Job-Maßnahmen und einigen ehrenamtlichen Helferinnen lassen wir den Mut nicht sinken und blicken zuversichtlich in das neue Jahr!
Ihnen, die Sie uns so treu unterstützen, möchte ich auf diesem Wege mitteilen, daß Ihre wertvollen Gaben auch weiterhin wichtig sind und wir sie dringend brauchen, um den Ehrenamtlichen wenigstens die Anfahrt zum Tierheim zu vergüten und eventuell eine Neueinstellung finanzieren zu können. Auch für die ständig hungrigen Mäulchen und für kranke und verletzte Tiere reißen die Ausgaben nicht ab. In Dankbarkeit wissen wir uns mit Ihnen verbunden und grüßen Sie recht herzlich mit den besten Wünschen für ein gutes Jahr 2010,

im Namen des Tierheim-Teams
Ihre Vera M. Besler

 
19.01.2010

Kastration von Katzen

Nachdem nun bereits im Jahr 2009 die Stadt Paderborn eine Kastrations- und Registrierungspflicht für Katzen beschlossen hat, folgt jetzt die Stadt Düsseldorf mit dieser Pflicht an die Katzenhalter.
Für das Problem Katzenvermehrung ist es bereits 5 Minuten nach Zwölf. Es wird Zeit, daß alle Tierfreunde sich für diese Pflicht einsetzen, um auch weitere Kommunen zu diesen Schnritt zu bewegen. Die Tierheime sind voll mit Katzen, die Vermittlung ist schlecht und wie viele notleidende Katzen warten auf den Straßen. Nur gemeinsam werden wir etwas bewegen.

Vera M. Besler

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